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18.03.2010 | 14:30
Favoritensiege in erster Halbfinal-Play-off-Runde
Mit Favoritensiegen hat am Mittwochabend das Halbfinal-Play-off der Volleyball-Meisterschaften begonnen. Bei den im "Best of five"-Modus gespielten Herren-Halbfinale siegte Meister Hypo Tirol gegen Hartberg klar 3:0, während Titelkonkurrent hotVolleys Wien gegen Aich/Dob einen 2:0-Vorsprung verspielte und sich erst im fünften Satz knapp durchsetzte.
Bei den Damen feierte Meister Post SV gegen Hartberg einen 3:1-Erfolg, Klagenfurt verlor zu Hause gegen Linz/Steg überraschend klar mit 0:3.
Offizielle Vereinsaussendung betreffend 1. Halbfinalspiel gegen die hotVolleys in Wien:
„Wir fühlen uns betrogen“
Rapid Wien im Fussball geleitet von drei Schiedsrichter aus Wien oder Wien Umgebung. Diese Schiedsrichter fahren auch noch zu den Auswärtsspielen mit. Verbandsfunktionäre teilen Schiedsrichter ein oder leiten die Spiele sogar selber. Rapid wird Meister. Alles einfach undenkbar für Sportarten außer Volleyball. Im österreichischen Volleyball wird dies schon über Jahre praktiziert und ist damit ein Finale Tirol gegen Wien fast nicht zu vermeiden, außer der Gegner ist um eine Klasse besser.
Der SK Posojilnica Aich/Dob hat vor dem Halbfinale seine Bedenken dem Verband mitgeteilt, da man nach der bisherigen Saison mit einer ausgeglichenen Partie rechnen konnte. Dies wurde vom ÖVV ingnoriert und es wurden wie jedes Jahr die Wiener Haus- und Hofschiedsrichter eingeteilt. Dazu wurde zwei völlig überforderte und unerfahrene Linienrichter eingeteilt, die ihre Entscheidungen auch noch unter einem Grinsen gut geheissen haben. Dies alles hat sich am Mittwoch in Wien abgespielt und hat der Gastgeber somit das erste Spiel auch gewonnen.
Da dies in einem fairen und korrekten Sportleben nicht tolerierbar ist, werden wir dies nicht mehr akzeptieren, da damit unsere jahrelange ordnungsgemäße Vereinsarbeit zu nichte gemacht wird.
Wir fordern somit für die restlichen Halbfinalspiele neutrale ausländische Schiedsrichter wie in der MEVZA Liga oder Schiedsrichter, die ihren Wohnsitz mehr als 300 Km vom Ort des Gastgebers haben.
Falls das vom ÖVV nicht umgesetzt wird, sind sportlich faire Abwicklungen der Halbfinalspiele in Österreich nicht möglich und würde der SK Posojilnica AICH/DOB im Sinne des ÖVV auf die weiteren Halbfinalspiele verzichten, damit das Finale Tirol gegen Wien nicht gefährdet ist. Es ist schade, dass sich wieder einmal eine Mannschaft aus der „Provinz“ dem Druck und den Machenschaften aus Wien beugen muss.
Autor: SK Posojilnica Aich/Dob
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